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Open Source für Dolibarr

Vom Regal ins Paket. Ohne Fehlgriff.

PackScan und Inventur sind zwei Web-Apps für iPhone und Android, die direkt mit deinem Dolibarr arbeiten: Pickliste nach Lagerplatz, Einpacken per Label-Scan, Inventur in Sekunden pro Artikel. Ohne App-Store, ohne Cloud, ohne neue Software auf dem Server. Die Apps sind Open Source. Wer Hilfe bei der Einrichtung möchte, bucht das Einrichtungspaket.

2Raum
LW1Lochwand
3Zeile
12Spalte

Jeder Artikel hat einen Lagerplatz wie 2.LW1.3.12. Die Apps zeigen dir, wo er hängt, und sortieren die Pickliste in Laufreihenfolge.

Picken und Einpacken in 48 Sekunden. Aufgenommen im Demo-Modus, die Scans sind nachgestellt, ohne Ton.

Aus dem eigenen Lager

Ich betreibe seit 2014 einen Onlineshop, seit 2019 gemeinsam mit meinem Sohn, und arbeite seit Dolibarr 9.0.2 damit. In dieser Zeit habe ich viele Erfahrungen mit Lager und Versand gesammelt und die Abläufe ständig verbessert. Herausgekommen sind zwei Apps, die jeden Tag in meinem Lager laufen und auch dir die Arbeit deutlich leichter machen können.

Stefan Grumpelt, gRoods.de

Wo im Versand Zeit und Geld verloren gehen

Jeder dieser Fehler kostet ein Porto, eine Retoure oder eine schlechte Bewertung. Die Apps prüfen jeden Schritt mit dem Barcode, statt sich auf Listen und Gedächtnis zu verlassen.

Falscher Artikel im Umschlag

Ähnliche Varianten, Größen, Farben. Jeder Artikel wird beim Einpacken gescannt, falsche lösen sofort Alarm aus.

Marke gekauft, Ware nicht da

Im System steht 1, im Regal nichts. Mit der Versand-Automatik gibt es Label oder Internetmarke nur für Aufträge, die wirklich gepickt wurden.

Suchen statt Picken

Wo hängt das Armband in Schwarz, Größe M? Pickliste nach Lagerplatz sortiert, mit Raster der Wand.

Doppelt gebucht, doppelt frankiert

Ein abgebrochener Versandlauf, ein zweiter Start. Die Versand-Automatik bucht und frankiert jeden Auftrag nur einmal, auch nach einem Abbruch. So ist das abgesichert

Zwei bestellt, eins verschickt

Meist wird von einem Artikel nur ein Stück verkauft. Stehen doch mal 2 oder 3 auf der Bestellung, wird das leicht übersehen. Die Folge sind kostenlose Nachlieferungen. Jedes Stück wird einzeln gescannt. Erst wenn alle im Paket sind, ist die Position erledigt.

Vom Marktplatz bis zum versendeten Paket

So läuft ein Versandtag bei gRoods.de. Jeder Schritt ist in Dolibarr nachvollziehbar, und jeder Auftrag hat am Ende Lieferung, Sendungsnummer und Status.

In den Apps gehört zum kostenlosen Lieferumfang. Zusatz braucht eine eigene Anbindung, z. B. einen Marktplatz-Import oder die Versand-Automatik.

  1. Lagerplätze und Bestände erfassen

    Die Grundlage für alles Weitere: PackScan kann nur sortieren und prüfen, wenn Lagerplätze und Bestände stimmen. Mit der Inventur-App gehst du einmal durchs Lager, vergibst Lagerplätze und korrigierst die Bestände. Danach zählst du nebenbei nach, z. B. mit einer exportierten Zählliste.

    Inventur
  2. Bestellungen importieren

    Bestellungen von eBay, WooCommerce und weiteren Marktplätzen landen als Kundenauftrag mit Rechnung in Dolibarr. Der Bestand wird dabei im Entnahmelager reserviert.

    Zusatz: Import
  3. Pickliste abarbeiten

    PackScan fasst alle offenen Aufträge zu einer Liste zusammen, sortiert nach Lagerplatz. Jeder Griff ins Regal wird gescannt. Für zehn gleiche Artikel tippst du einfach die Menge ein.

    PackScan
  4. Gepickte Aufträge freigeben

    Die App verteilt die eingesammelte Ware auf die Aufträge, älteste zuerst. Nur Aufträge, deren Artikel komplett da sind, werden freigegeben.

    PackScan
  5. Versandlauf starten

    Für die freigegebenen Aufträge entstehen DHL-Label oder Internetmarke. Bestand wird einmalig umgebucht, Sendungsnummer und Kundenmail gehen raus, und die Nummer wird an den Marktplatz gemeldet. Ohne Automatik erstellst du das Label in deinem Versandtool und die Lieferung in Dolibarr selbst.

    Zusatz: Automatik
  6. Einpacken per Label-Scan

    Label oder Internetmarke scannen, und die passende Lieferung öffnet sich. Jeder Artikel wird gescannt, bevor er im Umschlag landet.

    PackScan
  7. Automatisch abschließen

    Nach dem letzten Artikel validiert die App die Lieferung und schließt den Auftrag in Dolibarr ab. Danach kommt das nächste Label.

    PackScan

Zwei Apps, ein Handgriff

Beide laufen im Browser des Smartphones und liegen als Icon auf dem Home-Bildschirm. Der Barcode-Scanner ist eingebaut und erkennt EAN, Code 128, QR und den Matrixcode der Internetmarke.

Inventur: Produkt mit Lagerplatz, gezählt wird weniger als in Dolibarr
Inventur

Erst zählen, dann picken

Die Inventur ist die Grundlage für PackScan: Lagerplätze und Bestände müssen stimmen, bevor die Pickliste danach sortiert. Artikel scannen, Platz und Menge prüfen, speichern. Die Kamera ist sofort wieder bereit.

  • Findet Produkte über Barcode oder ein separates GTIN-Feld.
  • Schlägt bei neuen Artikeln den nächsten Lagerplatz vor, wenn du Regal für Regal von links nach rechts gehst.
  • Bestand je Lager mit −, + und Löschen auf 0. Weicht die Zählung ab, zeigt die App die Differenz zu Dolibarr direkt an, z. B. „→ −2“. „Speichern“ bucht sie sofort als Lagerbewegung mit Code INV und Datum. Der Bestand wird direkt davor frisch aus Dolibarr geladen.
  • Bis zum Speichern wird nichts gebucht. Ein versehentlicher Scan zeigt nur den Artikel an.
  • Speichert Datum und Uhrzeit der letzten Zählung und warnt, wenn ein Artikel heute schon gezählt wurde.
  • Taschenlampe für dunkle Ecken, Lager frei auswähl- und sortierbar.

Neu: Zählliste und Inventurprotokoll als PDF oder CSV. Die Zählliste enthält alle Artikel sortiert nach Lagerplatz, mit Soll-Bestand je Lager, einem Feld für die gezählte Menge und dem Datum der letzten Zählung. Filtern kannst du nach Lagerplatz, z. B. eine einzelne Wand, und nach Artikeln, die seit einem Stichtag nicht gezählt wurden. Das Inventurprotokoll listet alle gebuchten Korrekturen eines Zeitraums. Artikel mit Chargen- oder Seriennummer: Lagerplatz ja, Bestand bitte in Dolibarr korrigieren.

PackScan: Pickliste mit Lagerplätzen, EAN-Endziffern und Kamera
PackScan

Pickliste nach Lagerplatz

Alle offenen Aufträge als eine Liste, sortiert nach deiner Laufroute durchs Lager.

  • Sortiert nach Lagerplatz: Raum, dann Wand oder Regal, dann Zeile und Spalte. Du gehst einmal an der Wand entlang, statt hin und her.
  • Gleiche Artikel aus mehreren Aufträgen werden zusammengefasst.
  • Produktbild, Lagerplatz und die letzten EAN-Ziffern groß, damit du ohne Lesebrille zugreifst.
  • Bestand je Lager im Blick, Artikel ohne Bestand ganz unten.
  • Versandprodukte wie Porto-Positionen blendest du einmal aus.
PackScan: Raster einer Lochwand mit markiertem Lagerplatz
PackScan

Ein Tipp auf den Lagerplatz zeigt die Wand

Auf einer vollen Lochwand mit über hundert Armbändern findest du den richtigen Haken sofort. Die App kennt die Größe jeder Wand aus deinen Produktdaten und zeichnet sie als Raster.

  • Blau der gesuchte Platz, orange alle weiteren Artikel der Pickliste an derselben Wand. Die nimmst du gleich mit.
  • Grau belegte, dunkel freie Plätze. Freie Haken für neue Ware siehst du nebenbei.
  • Zeile 1 oben oder unten, je nachdem, wie du zählst.
PackScan: Freigabe gepickter Aufträge
PackScan

Nur frankieren, was wirklich da ist

Nach dem Picken gibst du die kompletten Aufträge frei. Erst dann entsteht ein Label.

  • Älteste Aufträge bekommen die Ware zuerst.
  • Unvollständige Aufträge bleiben stehen und blockieren die anderen nicht.
  • Was übrig ist, zeigt die App an, damit es zurück ins Regal kommt.
PackScan: Einpackkontrolle nach Label-Scan
PackScan

Label scannen, Artikel scannen, fertig

Der Scan des Versandlabels öffnet die richtige Lieferung, ohne Suchen und Tippen.

  • Funktioniert mit DHL-Label und dem Matrixcode der Internetmarke.
  • Richtiger Artikel: Piep und grüner Blitz. Falscher Artikel: Warnton und rote Meldung.
  • Eingepackte Artikel rutschen nach unten, offene bleiben oben.
  • Nach dem letzten Artikel schließt die App Lieferung und Auftrag in Dolibarr ab.

Gleich ausprobieren

Beide Apps laufen als Demo im Browser, ohne Installation und ohne Anmeldung. Öffne sie am besten auf dem Smartphone, dann kannst du auch den Scanner testen.

  1. Mit Testdaten starten

    Die Demo öffnet sich mit Beispielaufträgen, einer vollen Lochwand und Lieferungen zum Einpacken. Nichts davon geht an ein echtes System.

  2. Eigenes Dolibarr eintragen

    Zahnrad oben rechts, Demo-Modus aus, API-URL und Token eintragen, „Verbindung testen“. Dolibarr sendet die dafür nötigen Freigaben (CORS) von Haus aus. Je nach Serverkonfiguration, Proxy oder Sicherheitsmodul kann die Verbindung von einer fremden Adresse trotzdem blockiert werden.

  3. Mit einem Lese-Benutzer testen

    Lege zum Testen einen API-Benutzer an, der nur lesen darf. Dann siehst du deine echte Pickliste und deine Bestände, kannst aber nichts verändern. Welche Rechte das sind, steht in der Anleitung. Am zuverlässigsten testest du mit dem Download im custom-Ordner deines Dolibarr.

Gebaut für die Arbeit im Lager

Ein Lager ist kein Büro: wenig Licht, volle Hände, viele ähnliche Artikel. Diese Details machen den Unterschied.

Zuverlässig scannen, auch in dunklen Ecken

Ein Tipp schaltet das Licht des Smartphones ein. Es bleibt an, bis du es ausschaltest, auch beim Wechsel zwischen Picken und Einpacken. So liest die Kamera Barcodes auch hinter Regalen und unter schwacher Hallenbeleuchtung sicher.

Scanner-Qualität im Browser

Full-HD-Kamerabild und die Barcode-Engine ZXing, die auch viele native Scanner-Apps nutzen. Erkennt EAN, Code 128, QR, DataMatrix.

Hören statt hinschauen

Klassischer Handscanner-Piep sofort beim Erkennen, ein eigener Klang für „Position komplett“, eine Melodie für „alles eingepackt“ und ein Gong, wenn Dolibarr abgeschlossen ist. Fehler klingen tief und blinken rot.

Kein Doppelzählen

Ein Barcode, der vor der Kamera bleibt, zählt nur einmal. Für das nächste Stück nimmst du ihn kurz aus dem Bild.

Die letzten EAN-Ziffern groß

Die Endziffern stehen groß neben jedem Artikel, wahlweise 4, 5 oder 6. Ein Tipp aufs Produktbild zeigt es bildschirmfüllend.

Internetmarke wird gelesen

Die App liest die Sendungsnummer direkt aus dem Matrixcode der Internetmarke, genau wie die Post & DHL App.

Bluetooth-Scanner willkommen

Über die Eingabezeile funktioniert jeder Scanner, der sich als Tastatur meldet. Für zehn gleiche Artikel tippst du die Menge.

Web-App für iOS und Android, in 24 Sprachen

Läuft in Safari auf dem iPhone und in Chrome auf Android. Als Icon auf dem Home-Bildschirm startet sie im Vollbild wie eine normale App. Sie spricht die Sprache des Browsers: Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch und 20 weitere europäische Sprachen.

Daumen-Bedienung

Speichern und Abschließen sitzen unten in Reichweite. Nach jedem Schritt springt die Ansicht zurück zur Kamera.

Ein Code, der den Weg beschreibt

Der Lagerplatz steht als Text im Produkt und wird gelesen wie der Weg dorthin: in den Raum gehen, zur richtigen Wand oder zum Regal, dann Zeile und Spalte wählen. Die letzten beiden Stellen sind immer Zeile und Spalte.

Viele Zahlen in Lagerplatz und EAN ermüden die Augen. Darum zeigt PackScan den Platz auch grafisch an. Und den EAN-Vergleich, ob du das richtige Produkt in der Hand hast, übernimmt zum Glück der Scanner.

2.LW1.3.12Raum 2, Lochwand 1, Zeile 3, Spalte 12
2.SLW.E1.2.2.11Längere Codes gehen auch, z. B. Schrank mit Ebene. Zeile und Spalte bleiben die letzten beiden Stellen.
+1Hat ein Artikel noch keinen Platz, schlägt die Inventur den letzten vergebenen Platz plus eine Spalte vor.

■ gesuchter Artikel■ weitere auf der Pickliste■ belegt□ frei

Was bei dir übrig bleibt

Rechne mit deinen eigenen Zahlen. Die Felder sind mit Beispielwerten vorbelegt, keine Messwerte. Den Stundensatz setzt du auf das, was dich eine Stunde Arbeit im Versand kostet.

Gesparte Zeit14,7 hpro Monat
Gegenwert733 €pro Monat

Wo die Zeit herkommt: kein Suchen im Lager dank Sortierung nach Lagerplatz, kein Abhaken auf Papier, kein Suchen der richtigen Lieferung beim Einpacken, kein Abschließen am PC. Fehlversand und unnötig gekaufte Marken sind darin noch nicht eingerechnet.

Die Apps sind frei. Die Einrichtung machen wir zusammen.

PackScan und Inventur sind Open Source. Damit sie im Alltag wirklich laufen, müssen Lagerplätze, Barcodes und ein paar Dolibarr-Einstellungen stimmen. Genau dabei helfe ich dir.

Kostenlos

Open Source

Für alle, die selbst einrichten möchten.

Projekt unterstützen

Dir sparen die Apps Zeit, und du richtest sie selbst ein? Mit einem Beitrag hilfst du, sie weiterzuentwickeln und an neue Dolibarr-Versionen anzupassen. Jeder Betrag ist willkommen.

Mit PayPal unterstützen

Geplant sind außerdem Support-Pakete in den Stufen Community, Basis, Business und Gold. Sie kommen, sobald die Software mehr Nutzer hat.

Preis auf Anfrage

Individuelles Einrichtungspaket

Für alles, was über die Festpreise hinausgeht. Von der Analyse bis zum ersten Versandtag.

Lager und Versand

  • Beratung zu Logistik und Versandprozessen: Wege, Packplatz, Versandarten
  • Gespräch zu Lager, Artikeln und Versandwegen
  • Lagerplatz-Schema für deine Wände und Regale
  • Einweisung im Lager per Video-Call
  • Versand-Automatik für DHL-Label, Internetmarke und Rückmeldung an die Marktplätze

Dolibarr und IT

  • Dolibarr vorbereiten: ergänzende Attribute, API-Benutzer und Rechte, Versandarten, Lager-Einstellungen
  • Installation der Apps auf deinem Server, Einrichtung der Smartphones
  • Automatische Abläufe per Cronjob, z. B. Import und Versandlauf
  • Backup von Datenbank und Dokumenten, mit Test der Wiederherstellung
  • Dolibarr-Tuning: Geschwindigkeit, Module, Updates
  • Sicherheitseinstellungen: HTTPS, Benutzer und Rechte, Zugriffsschutz

Abgerechnet nach Aufwand zum Stundensatz oder als vorher vereinbarter Festpreis.

Versand-Automatik: einmal buchen, einmal frankieren

Die Automatik ist ein Zusatz und nicht Teil der kostenlosen Apps. Sie läuft bei gRoods.de täglich als Python-Skript auf dem Server. So verhindert sie doppelte Umbuchungen und doppelte Label, auch wenn ein Lauf abbricht oder zweimal gestartet wird:

  1. Nur ein Lauf gleichzeitig

    Der Lauf sperrt eine Datei auf dem Server. Startet ein zweiter, während der erste noch arbeitet, bricht er sofort ab, ohne etwas zu ändern. Die Sperre löst sich von selbst, wenn der Prozess endet, auch nach einem Absturz.

  2. Nur freigegebene Aufträge

    Berücksichtigt werden nur Aufträge mit gesetztem Feld „gepickt“, ohne Sendungsnummer und ohne vorhandene Lieferung in Dolibarr.

  3. Umbuchung pro Auftrag, mit Merker

    Vor jeder Buchung schreibt der Lauf die Gegenbuchung in eine Rückbuchungsdatei. Alle Bewegungen tragen den Code VERSAND- plus Auftragsnummer, danach wird das Feld „umgebucht“ gesetzt. Ist der Merker gesetzt, wird nie wieder gebucht. Fehlt er, prüft der Lauf die vorhandenen Bewegungen: vollständig gebucht, dann wird nur der Merker nachgetragen. Nur teilweise gebucht, dann hält der Lauf diesen Auftrag an und erzeugt kein Label, bis du nachgesehen hast.

  4. Label nur nach erfolgreicher Umbuchung

    Die Sendungsnummer wird sofort am Auftrag gespeichert, auch wenn danach etwas schiefgeht, etwa beim Speichern des Label-PDFs. Aufträge mit Sendungsnummer fasst kein späterer Lauf mehr an.

  5. Lieferung als Entwurf

    Zum Schluss entsteht in Dolibarr die Lieferung mit Sendungsnummer und Versandart. PackScan findet sie beim Label-Scan und schließt sie nach der Packkontrolle ab.

Ein Restrisiko bleibt: Fällt Dolibarr genau in dem Moment aus, in dem DHL die Nummer zurückgegeben hat, kann sie nicht gespeichert werden. Der Lauf meldet das als Fehler und schreibt die Nummer ins Protokoll. Vor dem nächsten Lauf solltest du diesen Auftrag prüfen. Jeder Lauf lässt sich außerdem vorher als Probelauf starten, der nur anzeigt, was passieren würde.

Wenn es mal anders läuft

Was die Apps in den häufigsten Sonderfällen tun. Was hier nicht steht, unterstützen sie nicht.

WLAN weg

Gezählte Pick-Mengen und eingepackte Artikel bleiben auf dem Gerät gespeichert, auch wenn die App geschlossen wird. Schlägt das Speichern in Dolibarr fehl, zeigt die App den Fehler und du tippst nach dem Neuverbinden noch einmal. Eine schon validierte Lieferung wird dabei nicht doppelt gebucht. Neue Listen laden geht nur mit Verbindung.

Mehrere Mitarbeiter

Einpacken geht parallel auf mehreren Geräten, solange jeder eine andere Lieferung packt. Inventur geht parallel, weil der Bestand direkt vor dem Buchen frisch geladen wird. Die Pickliste ist pro Gerät: Pro Durchgang pickt eine Person, freigegebene Aufträge verschwinden danach bei allen aus der Liste.

Teilmengen

Picken: Unvollständige Aufträge bleiben auf der Liste, schon gezählte Mengen bleiben stehen. Einpacken: Du kannst nach einer Rückfrage unvollständig abschließen. Dolibarr bucht die Lieferung dann aber mit den ursprünglichen Mengen. Echte Teillieferungen legst du in Dolibarr an.

Sets und Varianten

Ein Set wird als ein Artikel mit eigenem Barcode gepickt und gepackt. Die Einzelteile eines Dolibarr-Bausatzes löst die App nicht auf. Jede Variante ist ein eigenes Produkt mit eigenem Barcode.

Versehentlicher Scan

Ein Barcode, der im Bild bleibt, zählt nur einmal. Mehr als nötig lässt sich nicht scannen, fremde Artikel werden abgelehnt. Korrigieren geht mit − oder über die Mengeneingabe. Beim Einpacken setzt ↺ die Zählung der Lieferung zurück. In der Inventur wird erst beim Speichern gebucht.

Artikel ohne Barcode

Beilagen oder Artikel ohne EAN zählst du mit +. Die App kennzeichnet sie in der Liste. Porto- und Versandpositionen blendest du in den Einstellungen dauerhaft aus.

Versionen und Quellcode

Die aktuelle Version steht in jeder App unten in den Einstellungen. Der Quellcode liegt öffentlich auf GitHub unter github.com/groods-apps/packscan, dort findest du auch alle Änderungen. Der Download enthält beide Apps mit Lizenztext.

  • Neu in 1.2.1: PackScan erkennt beim Einpacken auch den alternativen Code aus dem GTIN-Feld, wie schon in Pickliste und Inventur.
  • 1.2.0: Inventur exportiert Zählliste und Inventurprotokoll als PDF und CSV.
  • 1.1.0: beide Apps in 24 europäischen Sprachen. Die App startet in der Sprache des Browsers, in den Einstellungen lässt sich jede Sprache fest wählen.
  • 1.0.0: erste öffentliche Version. Pickliste nach Lagerplatz mit Wand-Raster und Freigabe kompletter Aufträge, Einpacken per Label-Scan mit DHL-Label und Internetmarke, automatischer Abschluss in Dolibarr, Inventur mit Lagerplatz-Vorschlag und Datum der letzten Zählung, Online-Demo.

Was dein Dolibarr mitbringen muss

Die Apps sind zwei Dateien, die in einen Ordner deiner Dolibarr-Installation kopiert werden. Sie sprechen ausschließlich über die offizielle REST-Schnittstelle mit Dolibarr.

System

  • Dolibarr 24 (entwickelt und eingesetzt), ältere Versionen auf Anfrage
  • Erreichbar über HTTPS, sonst gibt das Smartphone die Kamera nicht frei
  • Module aktiv: Produkte, Lagerverwaltung, Kundenaufträge, Versand, REST-API
  • Barcode (EAN) am Produkt gepflegt
  • Versandarten „DHL“ und „Deutsche Post“ im Wörterbuch aktiv
  • iPhone mit aktuellem iOS oder Android mit Chrome. Ein Bluetooth-Handscanner funktioniert zusätzlich.

API-Benutzer

  • Eigener Benutzer mit API-Schlüssel, nur für die Apps
  • Produkte: lesen und ändern (Lagerplatz, letzte Inventur)
  • Lager: lesen und Lagerbewegungen erstellen
  • Kundenaufträge: lesen, ändern und abschließen
  • Versand: lesen, erstellen und validieren
  • Geschäftspartner: lesen

Ergänzende Attribute

Angelegt unter Einstellungen der jeweiligen Objekte. Die Codes sind in den Apps änderbar.

Attribut-CodeObjektTypWofür
lagerplatzProduktTextLagerplatz wie 2.LW1.3.12, Sortierung und Raster
gtinProduktText, optionalZweite EAN, z. B. Herstellercode neben dem eigenen Barcode
letzte_inventurProduktDatum und UhrzeitZeitpunkt der letzten Zählung, Filter für vergessene Artikel
gepicktKundenauftragDatum und UhrzeitFreigabe aus der Pickliste, Voraussetzung für Label oder Marke
umgebuchtKundenauftragDatum und UhrzeitSchutz gegen doppelte Umbuchung im Versandlauf
Lager-Einstellung prüfen: Wird dein Bestand schon beim Import, also beim Validieren von Auftrag oder Rechnung, gebucht, muss „Bestand bei Validierung der Lieferung verringern“ ausgeschaltet sein. Sonst bucht der Abschluss in PackScan ein zweites Mal ab.

Zur ausführlichen Einrichtungsanleitung

Einstellungen und Daten

Die Apps haben keinen eigenen Server und keine eigene Datenbank. Alles Geschäftliche steht in deinem Dolibarr, auf dem Smartphone liegen nur die Einstellungen.

PackScan: Einstellungen mit Dolibarr-Adresse, API-Token, Versandarten und Pickliste

Was du einstellen kannst

  • Verbindung: Dolibarr-Adresse und API-Token, mit Verbindungstest
  • Feldnamen: Codes der ergänzenden Attribute für Lagerplatz, GTIN, letzte Inventur und „gepickt“, falls du andere Namen verwendest
  • Pickliste: nur abgerechnete oder alle freigegebenen Aufträge, ausgeblendete Produkte wie Porto-Positionen (mit * als Platzhalter)
  • Anzeige: 4, 5 oder 6 hervorgehobene EAN-Ziffern, Zeile 1 im Wand-Raster oben oder unten
  • Versand: Versandart-Codes für Paket und Brief, Auftrag nach dem Einpacken abschließen, Lieferung zusätzlich schließen
  • Inventur: welche Lager angezeigt werden und in welcher Reihenfolge
  • Sprache: automatisch nach Browsersprache oder fest gewählt, 24 europäische Sprachen
  • Gerät: Taschenlampe merkt sich ihren Zustand, alle Einstellungen per Knopfdruck löschen

Wo was gespeichert wird

OrtWas
DolibarrLagerplatz, GTIN und letzte Inventur am Produkt, Bestandskorrekturen als Lagerbewegung, „gepickt“ am Auftrag, Sendungsnummer, Versandart und Status von Lieferung und Auftrag
SmartphoneAPI-Adresse und Token, alle Einstellungen, Pick-Fortschritt und begonnene Lieferungen, zuletzt vergebener Lagerplatz. Im lokalen Speicher des Browsers, nur auf diesem Gerät.
NirgendsKamerabilder. Sie werden nur im Gerät ausgewertet.

Geht ein Gerät verloren, sperrst du den Zugang, indem du den Token des API-Benutzers in Dolibarr erneuerst.

Alle Einstellungen mit Standardwerten in der Anleitung

Häufige Fragen

Was kostet das?

Die Apps sind Open Source und kostenlos. Bezahlt wird nur, wenn du Hilfe möchtest: Inventur einrichten 249 €, PackScan und Inventur startklar 490 €, weitere Arbeiten 100 € pro Stunde, jeweils netto. Die Versand-Automatik gibt es als eigenes Angebot.

Wo liegen meine Daten?

Ausschließlich in deinem Dolibarr. Die Apps sind HTML-Dateien auf deinem eigenen Server. Es gibt keine Cloud und keinen Dienst eines Dritten. Auf dem Smartphone liegen nur die Einstellungen und der API-Token, im lokalen Speicher des Browsers. In den Einstellungen löschst du sie mit einem Tipp.

Kann ich die Demo mit meinem eigenen Dolibarr testen?

Oft ja: In der Demo den Demo-Modus ausschalten und Adresse und Token deines Dolibarr eintragen. Die Verbindung geht direkt von deinem Smartphone zu deinem Dolibarr. Je nach Serverkonfiguration kann sie von einer fremden Adresse aber blockiert sein. Zuverlässiger ist der Test mit dem Download im custom-Ordner deines Dolibarr. Nimm zum Testen einen Benutzer, der nur lesen darf.

Läuft das auf iPhone und Android? Brauche ich einen App-Store?

Beides läuft: auf dem iPhone in Safari ab iOS 16, auf Android in Chrome. Ein App-Store wird nicht gebraucht. Die Apps sind Web-Apps und lassen sich wie eine normale App auf den Home-Bildschirm legen.

Klappt das Scannen auch bei schlechtem Licht?

Ja. Die eingebaute Taschenlampe bleibt an, bis du sie ausschaltest. Die Kamera arbeitet in Full-HD und wertet nur den Bereich im Rahmen aus, das macht den Scan auch bei kleinen Barcodes zuverlässig.

Funktioniert das ohne Internet im Lager?

Nur eingeschränkt. Listen laden, Produkte suchen und Speichern brauchen eine Verbindung zu Dolibarr. Was du schon gezählt oder eingepackt hast, bleibt bei einem Abbruch auf dem Gerät gespeichert. Ein stabiles WLAN im Lager ist Voraussetzung.

Muss ich Label und Internetmarken mit euch erzeugen?

Nein. Die Apps arbeiten mit jeder Sendungsnummer, die in der Dolibarr-Lieferung steht. Die Automatik für DHL-Label, Internetmarke und Rückmeldung an eBay und weitere Marktplätze gibt es als Zusatz auf Anfrage.

Wie lange dauert die Einrichtung?

Die Apps sind in wenigen Minuten kopiert. Der größere Teil sind Lagerplätze und Barcodes in den Produkten. Dabei hilft die Inventur-App, weil sie Platz für Platz vorschlägt.

Wie bekomme ich Updates?

Neue Versionen stehen unter Versionen und auf GitHub mit den Änderungen. Zum Aktualisieren ersetzt du die Dateien auf deinem Server. Einstellungen und Token auf den Smartphones bleiben erhalten.

Einrichtung anfragen

Schreib mir kurz, wie viele Aufträge du am Tag versendest, welche Marktplätze du nutzt und wie dein Lager aufgebaut ist. Ich zeige dir die Apps gern live an meinem Lager und mache dir ein Angebot für die Einrichtung.

E-Mailinfo@groods.de
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VorführungLive per Video-Call, ca. 20 Minuten